Kambodscha


Kambodscha, eine meiner schönsten Reisen...

Kambodscha

Diese Reise führte mich in das interessante Land Kambodscha. Kambodscha liegt in Südostasien, am Golf von Thailand, zwischen Thailand, Laos und Vietnam.

Es ist das Land der "Khmer", so heißt auch die Landessprache. Kambodscha hat eine gesamte Ausdehnung von ca. 181.000 Quadratkilometern und ist somit etwa halb so groß, wie die Bundesrepublik Deutschland.


PNOM PHEN

Phnom Penh erinnert heute noch an den französischen Kolonialstil. Kambodscha ist erst 1953 unabhängig geworden. Die Landeswährung ist der Riel, der US $ wird aber gerne genommen. Mit über 80 Millionen Einwohnern und einem Bevölkerungswachstum von ca. 2 % / Jahr ist Kambodscha in der Region führend.

Kambodscha
Kambodscha
Kambodscha

Kambodscha Unvergesslich ist das Erlebnis, mit dem Fahrradtaxi durch Phnom Penh gefahren zu werden. Ist der Fahrer müde, kann man möglicherweise auch selber fahren. Bei meinem Aufenthalt in Phnom Penh war es mir gegönnt, in einem der besten Hotels Indochinas zu wohnen. Das Hotel lag direkt am Fluß Tonle Sap, mit Blick auf die Stadt Phnom Penh. In diesem Hotel ging auch der damalige Staatschef ein und aus. Prinz Sihanouk stand dann auch mal neben mir... www.norodomsihanouk.info Prinz Sihanouk nutzte das Hotel für Staatsempfänge.

Kambodscha Rein zufällig entdeckten wir bei der Fahrt durch die Stadt am Ufer des Mekong -der Mekong hat seinen Ursprung in Tibet und gehört zu den 10 größten Flüssen dieser Erde- ein Boot, auf dem sich einige Kriegs und Minenopfer befanden. Ein ehemaliger US Soldat aus dem Vietnamkrieg kümmert sich um diese Leute. Beim Gespräch mit ihm erfuhr ich, daß er Bomberpilot im Vietnamkrieg war. Einige für Vietnam bestimmte Bomben landeten in Kambodscha. Die offizielle Version damals war: Navigationsfehler! Das aber konnte der ehemalige Pilot und Soldat nicht bestätigen und pflegt und betreut seitdem diese von Krieg geschädigten Leute. -Eine menschliche Geste-

Kambodscha Kambodscha und seine schreckliche Geschichte: Die Schreckensherrschaft der "Roten Khmer" in der Zeit von 1975-1979 gilt als der dunkelste Teil des Landes. In dieser Zeit wurde fast jeder, der irgendwie intelligent aussah, vom Regime ermordet. Schätzungen zufolge gab es in dieser Zeit zwischen zwei und drei Millionen Opfer. Das "Pol Pot" Regime richtete ein Blutbad in der eigenen Bevölkerung an. Die Menschen wurden teilweise mit Äxten und Spitzhacken erschlagen. Es wurden auch Fälle von Kannibalismus bekannt. "Retter" des Volkes waren ausgerechnet die Vietnamesen.

Pol Pot griff mit seinen "Khmer Rouge" die kampferprobte vietnamesische Armee an. Mit einem gigantischem Heer von über einer Million Soldaten, fielen die Vietnamesen über Kambodscha her. Nach ca. 14 Tagen war die Armee von Pol Pot geschlagen.... Die "Roten Khmer" zogen sich zurück, kämpften aber vereinzelt noch recht lange Zeit weiter.

Pol Pot, der mit bügerlischem Namen Saloth Sar hieß, lebte bis zu seinem Tode am 15. April 1998 unbehelligt in der Nähe der hhailändischen Grenze, -böse Zungen behaupten, mit US-amerikanischer Unterstützung-. Möglicherweise hatte Pol Pot wegen der eventuellen Auslieferung Selbstmord begangen. Pol Pots Helfershelfer leben teilweise heute noch völlig unbehelligt in diesem den Vereinten Nationen angehörendem Land.

KILLING FIELDS

Kambodscha In der Nähe des Ortes Coeung Ek befinden sich die Killing Fields. Die Killing Fields bestehen aus insgesamt 129 Massengräbern.

1980 wurden 9000 der dort verscharrten zehntausenden Opfer exhumiert. Die Knochen wurden in einer Gedenkstupa aufgeschichtet. Viele der dort befindlichen Massengräbe sind bis heute unberührt. Dort liegen aber Knochen, Kiefer und sonstige menschliche Überreste herum.

Kambodscha
Kambodscha
Kambodscha

Viele Opfer aus der Zeit der Gewaltherrschaft der "Khmer Rouge" (1975-1979) liegen dort begraben. Aus meiner Sicht zu diesem Thema zu empfehlen, der nach einer wahren Geschichte gedrehte Spielfilm "the Killing Fields", mit Haing S. Ngor & John Malkovich.

ANGKOR WAT

Kambodscha Weltkulturerbe und zugleich die größte Tempelanlage dieser Erde. - Auch das vergessene Weltwunder genannt -. Mit einer Ausdehnung von ca. 1,3 km x 1,5 km ist dieser Tempel gigantisch groß und kaum an einem Tag zu besichtigen. Der Tempel selbst ist nur das Zentrum einer viel größeren Tempelanlage von rund 200 Quadratkilometern Fläche. Die fünf zentralen Türme stellen die Spitze des Berges Meru dar, den Mittelpunkt des Universums.

Kambodscha Der Bau dieser Tempelanlage begann vor über tausend Jahren. Die Anlage ist das Werk von König Suryavarman II (1113 c.-1150). Von hier aus wurde ein großes Reich regiert: hier haben über eine Million Menschen gelebt! Das Reich der Khmer ging 500 Jahre später unter, keiner weiß heute genau warum. Die Monumente rotten vor sich hin....

Zu dem Reich gehörte das heutige Kambodscha, Teile von Laos, Myanmar, Vietnam und auch Teile Thailands. In dieser Zeit war Kambodscha ein sehr reiches Land. Zugleich ist Angkor Wat ist das Nationalheiligtum von Kambodscha. Die Besichtigung war für mich sehr beeindruckend.

Kambodscha Zu der Zeit meines Aufenthaltes wurde der Tempel noch vom kambodschanischem Militär bewacht und war nur per Flugzeug zu erreichen. Vereinzelt fanden noch Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Roten Khmer statt. Angkor Wat wurde erst 1860 vom Franzosen Henri Mouhot wiederentdeckt.

www.angkor.com
www.angkorwat.org Kambodscha

Auch im Umfeld der Tempelanlage wurde noch vor Landminen gewarnt. In Kambodscha sollen schätzungsweise noch ca. 6 Millionen Landminen rumliegen. Ungezählt sind auch die vielen Minenopfer im Land.

Ein Teil der antiken Stadt, der "Bayon", hat mich mit seinen lächelnden Gesichtern am meisten beeindruckt.


Kambodscha
Kambodscha
Kambodscha

Kambodscha Gleich zu Beginn meines Besuchs in Angkor Wat sah ich einen Kambodschaner, der versuchte, ein gefesseltes Tier zu verkaufen. Aus dem gewünschten Verkaufserlös von 5 US $ wurde nichts. Ich nahm das Tier für einen Dollar nach kurzer Beschimpfung des Verkäufers mit. Wir entließen das entkräftete Tier einige Kilometer weiter in die Freiheit.

Kambodscha Der Besuch hier soll nicht der letzte sein. Ich verabschiedete mich von den heiligen Tempeln und versprach mir eine Rückkehr an diesen Ort. Kambodscha war für mich eines der schönsten Reiseerlebnisse überhaupt. Ein, (noch,) recht armes Land, mit netten Leuten. Trotzdem: Wertsachen zu Hause, (in Deutschland), lassen. Die Leute hier verdienen sehr wenig.

Die HIV Rate in Kambodscha soll bei mindestens 25 % liegen. Als Hauptursache gilt das UNO Militär. Kambodscha wurde nach Abschluß der Friedensverträge von Paris zwei Jahre lang von der UNO verwaltet. Menschenrechtsverletzungen und Morde durch Banden kommen noch heute in diesem Land vor. Überall bei meinen Aufenthalten in diesem schönen Land sah ich lächelnde Kinder....

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